My Way to a Conscious Shopping Behaviour


Hallo meine Lieben,

 

ich habe schon in diesem Post erwähnt, dass sich mit dem Alter mein Stil geändert hat. Geändert hat er sich insofern, dass ich heutzutage wirklich viel bewusster einkaufe und mir doppelt und dreifach überlege: „Brauche ich dieses Teil?“ Diesen Sinneswandel schreibe ich der Tatsache dazu, dass ich vor ca. 3 Jahren angefangen habe drastisch auszumisten, was schlussendlich dazu geführt hat, dass ich 5 volle Säcke aussortiert habe.  Ich habe mir diese Säcke angeschaut und dachte mir, wie viel Geld ich ausgegeben habe und was ich stattdessen hätte machen können damit. So viele Spontan – und Fehlkäufe möchte ich mir einfach nicht mehr erlauben! Das Schlimme an der Sache war, dass es nicht 5 Säcke geblieben sind. Ich hatte mir vorgenommen alle 6 Monate auszumisten, wo sich wieder Säcke über Säcke ansammelten. Was ich mit dem Kleiderberg gemacht habe? Das meiste habe ich an Verwandte verschenkt und gemeinsam mit meiner Mimi auf Flohmärkten und anderen Portalen verkauft. Es klingt vielleicht komisch, aber es ist wirklich frustrierend, wenn man diese Berge vor sich sieht und irgendwann denkt man sich: „ Muss das wirklich sein?“  Was ich aus dieser Sache gelernt habe, ist gründlicher nachzudenken. Früher überkam es mich oft, ein oder 2 Pullis zu kaufen, weil mir in dem Moment danach war oder der Preis gestimmt hat oder weil es gerade im Trend ist. Dann ist da noch dieser Adrenalinkick, dass man immer mehr und mehr haben will und ja nicht dasselbe tragen will. Solche Aktionen haben schlussendlich genau zu dem oben beschriebenen Szenario geführt. Ich habe viel zu viel angehäuft.

 

Heute plagt mich dieser Gedanke nicht mehr, immer mehr besitzen zu wollen und jedem Trend zu folgen,  sondern es geht vielmehr um Qualität statt Quantität. Mit dem Geld für diese 2 Pullis, die am Ende in dem Sack verschwunden sind, hätte ich mir auch einen edlen Wollpulli kaufen können, den ich mit fast allem kombinieren kann. Ich habe die Klassiker für mich entdeckt. Ein schöner Kaschmirpullover, ein schwarzer gut sitzender Blazer, all das sind Dinge, die mitunter in meinem Schrank eingezogen sind, denn ich weiß, dass ich diese Stücke auch in 10 Jahren tragen werde. Wenn meine Mimi das jetzt liest, wird sie sicher sagen: „Ich habs dir ja gesagt!“ Und ja, Mimi du hattest recht. Damals hätte ich mir immer etwas Auffälliges und Buntes gekauft und hätte dann Stunden verbracht, die richtige Kombination zu finden. Jetzt liegt in der Einfachheit die Devise. Simple Stücke aufgepeppt mit einem Detail. Natürlich verbergen sich in meinem Kleiderkästchen auch Sachen, die für besondere Anlässe gedacht sind und nicht unbedingt klassisch sind, aber all das kaufe ich nun bewusst und brauche auch nicht so viel. Hätte ich früher so gedacht,  hätte ich mir so viel Geld sparen können und würde mit dem Ersparten wahrscheinlich am Strand liegen und einen Cocktail schlürfen.  Aber heeeey, besser jetzt als nie. 🙂

 

 

Hello my dear ones,

 

In this post I have already mentioned, that my style and taste concerning clothes has changed. It has changed to the extent that if I want to buy something I really think twice: “Do I need this?” It´s really a conscious purchasing behaviour. This change of mind appeared about 3 years ago when I started to clean out my wardrobe. This cleaning out ended with 5 huge bags. I looked at those and I was shocked! So much impulsive purchasing and wrong choices caused this situation. The worst about that was, that 5 bags were not the end, I decided to clean out the wardrobe every 6 months where again and again bags gathered. What I did? Together with my Mimi I sold this stuff at flea markets or online or gave it away. It sounds weird but looking at these clothes mountains I felt frustration. Before that I would have shopped a piece just because I was in a shopping mood or the price was unbeatable or I had to follow a new trend.  Not to forget this adrenaline rush when having a new piece and always this wish to have more and more.

 

But these times are now over and I am wiser. I don´t have this feeling anymore of wishing more and more, the main point now is quality over quantity. For those 2 sweaters which finally ended in the bag I could have bought a classy woollen sweater or another piece.  I discovered the classics for me. A cashmere sweater, a well fitted blazer are pieces now hanging in my wardrobe and I know that also in 10 years I will still like and wear. When my sister Mimi reads this she will tell me: “I told you so!” And yes Mimi you were right! In former days I would have bought something fancy and flashy and would then spend hour to find the right combination. My motto now is simplicity. Simple pieces pepped up with a detail or fancy cloth. Of course I also have colourful clothes which are not always classy but the point here is everything I buy is a conscious decision and I don´t need so much. If I had thought earlier how I am thinking now I could have saved sooo much money and would be lying on the beach slurping a cocktail. But heeey better now than never! 🙂

Nikolina

5 thoughts on “My Way to a Conscious Shopping Behaviour

  1. Pingback: Tidying out in Life, Quick-Wittedness and Inspiring People - My Intentions for 2017 - mimi's honey pot

  2. kam sutra says:

    I’m not that much of a online reader to be honest but your blogs really nice, keep it up!
    I’ll go ahead and bookmark your website to come back later on. Cheers

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *